Wird Strom zum Luxusgut?

Inzwischen sind die Kosten für die Energiewende, die im Umlageverfahren auf die Stromkunden abgewälzt werden, auf 28 Mrd. Euro jährlich geklettert. Geringverdiener werden überproportional belastet: Sie haben nur geringe Einsparpotenziale und können sich bspw. Investitionen in neue elektrische Geräte oft nicht leisten. Zudem ist der Anteil der Stromkosten an den Gesamtausgaben bei einkommensschwachen Haushalten relativ hoch. Schließlich haben Geringverdiener keine Möglichkeit, sich über eine eigene Photovoltaikanlage oder eine Beteiligung ein Stück vom EEG-Kuchen zu sichern. Sie werden somit überproportional belastet. Ein durchschnittlicher Dreipersonenhaushalt zahlt jährlich 270 Euro zusätzlich, ca. 600.000 Haushalte können ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen. Das System zeichnet sich durch hochgradige soziale Ungerechtigkeit aus und muss beendet werden.

Zuletzt aktualisiert am 5. August 2016 von Administrator.

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