Kosten ohne Ende?

Grundlage der Vergütung von Erneuerbaren Energien ist das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) und die damit verbundene 20-jährige Garantie für die Einspeisevergütung weit über dem Marktwert und die vorrangige Zwangseinspeisung. Diese planwirtschaftlichen Strukturen führen dazu, dass die Verbraucher über die EEG-Umlage jährlich über 28 Milliarden Euro für Strom zahlen, der an der Börse nur ein Bruchteil wert ist.
Aufgrund des fortschreitenden massiven Ausbaus der Erneuerbaren Energien steigen auch die Kosten unaufhörlich und belasten die privaten Haushalte und Unternehmen – es ist kein Ende in Sicht!
Gleichzeitig kommt es zu teuren und paradoxen Fehlentwicklungen wie z.B. negativen Preisen (dabei wird überschüssiger Strom ins Ausland verschenkt oder er wird gegen Bezahlung entsorgt); sowie mangelnde Rentabilität von dringend benötigten konventionellen Kraftwerken, die deshalb stillgelegt werden sollen. Weitere Kostentreiber der Energiewende kommen erst noch auf die Stromverbraucher zu, wie z.B. Netzausbau, Vorhaltung von konventionellen Kraftwerken als Reserveleistung und erst noch zu entwickelnde, teure Energiespeicher.
Eine Rückkehr zur bewährten Marktwirtschaft ist zwingend notwendig und damit das Ende aller Privilegien wie Zwangsvergütung und Zwangseinspeisung. Darüber hinaus müssen die Betreiber von PV- und Windkraftanlagen dazu verpflichtet werden ihren Strom bedarfsgerecht einzuspeisen, um die Versorgungssicherheit nicht weiter zu Lasten der Allgemeinheit zu gefährden.

Zuletzt aktualisiert am 5. August 2016 von Administrator.

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