Installierte Leistung von Windkraft, Photovoltaik, Biogas

Trotz der bereits installierten Leistung von 32 GW Windkraft- und 30 GW PV-Anlagen tragen diese beiden Energien erstaunlich wenig zur Deckung des Primärenergieverbrauchs bei. Nämlich nur 1,5 bzw. 1%!

Dies liegt zunächst daran, dass in der Energiewendedebatte meist nur der Strombedarf betrachtet wird, der nur mit etwa einem guten Fünftel zum Energieverbrauch beiträgt.
Weiterhin suggerieren die Meldungen über hohe installierte Leistungen [kW] einen großen Beitrag zur Energieversorgung. Nun sind hier aber mehrere Aspekte von Bedeutung, die meist vernachlässigt werden; sei es aus Unkenntnis oder aus Verschleierungsgründen.
Zunächst sagt die installierte Nennleistung nur etwas darüber aus, was eine Anlage unter optimalen Betriebsbedingungen zu leisten vermag.
Bei Volllaststundenzahlen von durchschnittlich 1600 für WKA und 900 für PV-Anlagen, zeigt sich, dass diese Leistung bei 8760 Stunden im Jahr nur äußerst selten erbracht wird. Der Beitrag zur Stromproduktion ist demnach trotz hoher installierter Nennleistung gering.
Weiterhin wird die Leistung nicht dann erbracht, wenn sie benötigt wird. Um diese Tatsache zu übergehen, werden aufsummierte Stromproduktionen [kWh] ins Feld geführt, die mit demJahresstromverbrauch von Haushalten verglichen werden. So kommt es dann zu Aussagen wie: „Der Windpark XY kann so und so viele Haushalte mit Strom versorgen.“ Richtig ist, dass ein Windpark keinen einzigen Haushalt mit Strom versorgen kann, da er den Strom nicht dann liefert, wenn er benötigt wird. Ein Ausbau von WK- und PV-Anlagen ist somit abzulehnen.
Biogasanlagen tragen trotz einer bereits fortgeschrittenen Vermaisung und Verödung unserer Kulturlandschaft bislang nur 5,6% zur Deckung des Primärenergieverbrauchs bei. Aus obigen Gründen ist auch hier ein weiterer Ausbau abzulehnen.

Zuletzt aktualisiert am 6. August 2016 von Administrator.

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